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Mit dem Rad durch Südtirol

28 Aug

Rad- und Mountainbike-Touren durch Meransen und das Pustertal

Das Pustertal – hier liegt unser 3 Sterne Hotel Kristall. Die Gegend ist im Winter besonders bei Skifahrern ein beliebtes Reiseziel, im Sommer kommen gerne begeisterte Wanderer und erklimmen die umliegenden Bergketten.

Doch es muss nicht immer auf Skiern oder in Wanderschuhen sein. Das Pustertal ist auch ein wahres Paradies für Zweirad-Fans. Es lädt Radfahrer und Biker zur Entdeckungstour auf zwei Rädern ein. Im Folgenden erfahren Sie alles, was Sie für einen erfolgreichen Rad Trip wissen müssen.

Am Anfang war das Rad

Sollten Sie nicht gerade mit den eigenen Fahrrädern angereist sein, beginnt alles mit der Ausleihe eines passenden Drahtesels. Zum Glück gibt es im Pustertal eine ganze Reihe von Fahrradverleihen, in denen für jeden Geschmack und jedes Niveau etwas zu finden ist. In Mühlbach, in unmittelbarer Nähe zum Hotel Kristall, können Fahrräder günstig geliehen werden. Sie haben dabei die Qual der Wahl ob Mountainbike, Rennrad, Trekking-Bike oder Kinderfahrrad. Dazu gibt es natürlich das richtige Equipment wie Helme, Kindersitze und Anhänger. Einige Verleiher bieten für einen kleinen Aufpreis an, dass Sie ihr Rad auch an einem anderen Standort wieder abgeben können. So sind Sie in ihrer Planung etwas freier.

Hin zur Strecke und zurück – Die Pustertal Bahn

Dank der neuen Pustertal Bahn ist es so einfach wie nie, mit dem Rad in ein gewünschtes Radler-Terrain zu gelangen oder von dort zurück zum Hotel. Gibt es einen Wetterumbruch oder lassen die Kräfte frühzeitig nach, steigen Sie einfach um in die Pustertal Bahn. Zwischen Franzensfeste und Bruneck kommen Züge im 30 Minuten Takt. Die Strecke von Bruneck ins Hochpustertal wird stündlich befahren. Meistens mit Fahrradabteilen oder Abstellplätzen ausgestattet, wird Ihnen für 4 Euro ein Bahn-Fahrradticket zur Verfügung gestellt. Die Kombination ist sowohl lobenswert als auch lohnenswert.

Finden Sie die passende Route

Für alle, die bequeme Wege bevorzugen und entspannt mit der ganzen Familie durch die imposante Bergkulisse radeln möchten, bieten sich vor allem die folgenden drei Routen an.

Pustertaler Radweg

Die malerische Naturlandschaft des Pustertals ist durchzogen vom 105 Kilometer langen Pustertaler Radweg. Er ist asphaltiert und perfekt geeignet für Genussradler und Familien, weil er ideal mit der modernen Bahn kombinierbar ist. Lassen die Kräfte nach, ist ein Wechsel auf die Schienen im 30 Minuten Takt kein Problem und alle kommen heil nach Hause.

Der Radweg startet in Mühlbach und führt hauptsächlich an der Rienz entlang, quer durch das Tal. Die erste Teilstrecke führt durch einige Ortschaften bis nach Bruneck und ist auf ebener Fläche 25,5 Kilometer lang. Wegen der Möglichkeit in Bruneck mittelalterliche Bauwerke bestaunen zu können, möchten wir Ihnen diesen Teil besonders an Herz legen.

Der zweite Abschnitt, 33,5 Kilometer, bringt Sie bis nach Innichen. Auch dieser Weg ist sehr flach und jedermann zuzutrauen. Der dritte und letzte Teil leitet Sie über die österreichische Grenze, an der Drau entlang, nach Lienz. Diese 44 Kilometer lange Strecke ist abfallend und daher ebenfalls sehr einfach zu fahren.

Zudem ist ein kleiner Abstecher, weg von der Hauptroute und hinein in eines der Seitentäler, sehr empfehlenswert.

Drau-Radweg

Namensgebend für den Radweg ist natürlich die Drau, an der die Strecke entlang führt. Wenn Sie möchten, geht es aus dem Südtiroler Pustertal, durch Kärnten und bis nach Slowenien. Größtenteils kommt die Route ohne größere Steigungen aus. Von Toblach nach Lienz fahren Sie 46 Kilometer, die von bezaubernder Naturschönheit geprägt sind. Später ändert sich das und der Weg nach Spittal führt Sie sogar über Abschnitte der Autobahn.

Für erfahrene Radler mit Interesse an kulturellen Stätten ist der 74,5 Kilometer lange Drau-Radweg dennoch zu empfehlen. So findet sich zum Beispiel in Lurnfeld eine römische Ausgrabungsstätte.

Auf der Strecke zwischen Spittal und Marburg  stehen Ihnen dann drei verschiedene Abschnitte zur Wahl. Von Spittal nach Villach fahren Sie 38 Kilometer, von Villach nach Völkermarkt 89 Kilometer und von Völkermarkt bis Marbor (Marburg) 116,5 Kilometer.

Ab Villach ist erneut die Drau Ihr Begleiter. Es gibt weitere historische Fundorte zu bewundern oder Sie legen einen kurzen Erholungsstop im Warmbad Villach ein.

Auf dem Weg nach Völkermarkt  treffen Sie außerdem auf Badeseen, ein Casino, das Rosental mit der Hollenburg und die Seen aus der Eiszeit bei Völkermarkt.

Nicht so eben und bequem ausgebaut ist die Strecke zwischen Völkermarkt und Marburg. Dafür können sich die Radler an dem Anblick der Jauntalbrücke, der höchsten Eisenbahnbrücke (96m) Mitteleuropas, erfreuen.

Radweg Ahrntal

Rieserferner-Ahrn ist der Name des Naturparks, durch den Sie der Radweg Ahrntal leitet. An Ortschaften wie Mühlen, Luttbach oder St. Peter vorbei, ist diese Route ohne nennenswerte Steigungen für entspannt fahrende Radfreunde optimal.

Mountainbike-Touren

Auch für ehrgeizige Mountainbiker, die eine Herausforderung suchen, ist das Pustertal ein wahres Schlaraffenland. Anfänger, Fortgeschrittene und Profis finden hier passende Strecken um sich auszutoben. Die folgenden Empfehlungen sind nur eine kleine Auswahl möglicher Strecken. Es gibt natürlich noch viele weitere zu entdecken.

Rund um Brixen

Im Eisacktal liegt die kleine Stadt Brixen, in deren Nähe sich besonders die Flötscher Weiher Tour als Einstieg und zur Vorbereitung auf längere Touren eignet. Auf der 35 Kilometer langen Strecke haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten an einem der kleinen Seen Halt zu machen und sich eine Verschnaufpause zu gönnen.

An Brixen vorbei nach Stufels begegnen Sie Schloss Krakofl und der Seeburg. In Elvas angekommen, müssen Sie für kurze Zeit mit der Dorfstraße vorliebnehmen, bis es durch den Mooswald zum Raier Moos geht. An diesem landschaftlichen Schmuckstück ist ein Halt ein Muss. Umgeben von purer Natur spiegeln sich die Berge in dem kleinen Flötscher Weiher, während sich dahinter ein imposanter, schneebedeckter Gletscher erhebt.

Danach geht es bergabwärts die Hauptstraße entlang nach Neustift, Kranebitt und letztendlich wieder nach Brixen.

Insgesamt ist die Schwierigkeit der Strecke als leicht zu bewerten. Mit etwa zweieinhalb Stunden werden Sie konditionell nicht überfordert.

Aus dem Eisacktal zur Amberg Hütte

Diesmal geht es los in Klausen. Von dort geht es erstmal ins Villnösser Tal, in dem der Gasthof Stern in Mittermühl erreicht wird.  Weiter geht es zur Amberg Hütte und durch den Tuffwald nach Lajen. Das Highlight für Tempofreunde ist die abschließende Bergabfahrt von Lajen nach Klausen zurück.

Für die 26,6 Kilometer werden Sie voraussichtlich etwa vier Stunden brauchen. Die Tour gilt als mittelschwer und abwechslungsreich. Mal geht es hoch, dann wieder runter. Einen gewissen Grad an Kondition sollten Sie mitbringen, schließlich sind über tausend Höhenmeter zu bezwingen. Dabei genießen Sie umwerfende Blicke auf die Dolomiten.

Transalp – Es geht über die Alpen

Sie sind ein ambitionierter Biker und auf der Suche nach der absoluten Herausforderung? Dann legen wir Ihnen die Transalp ans Herz. Das bedeutet, mit dem Rad einmal quer über die Alpen. Schätzungsweise nehmen jährlich etwa 150.000 Biker auf verschiedensten Wegen diese Herausforderung an.

Die Gebirgspässe zu passieren gestaltet sich oftmals als sehr schwierig. Zwischen fünf und zehn Tagen sollten Sie einplanen, je nach Route lassen Sie 300 bis 600 Kilometer hinter sich. Ein beliebter Streckenteil führt auch durch unser Pustertal. Über das Pfunderer Joch und durch das romantische Dörfchen Pfunders geht es ins das untere Pustertal.

Ein solcher Trip sollte nicht unterschätzt werden, für alle Profis wird er aber sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.

Auf die Räder, fertig, los! – Radrennen im Pustertal

Neben individuell gestalteten Touren der Urlauber, gibt es auch immer wieder die Möglichkeit für Sie, veranstaltete Radrennen zu bestaunen.

Maratona dles Dolomites

Die „Maratona dles Dolomites“ ist ein Radrennen mit Start und Ziel in Alta Badia. Nach der Premiere im Juli 1987 etablierte sich das Ereignis und zählte schon bald darauf zu den wichtigsten Sportveranstaltungen im Gadertal. Bis zu 7000 Amateure aus ganz Europa begeben sich jährlich an den Start. Auf 138 Kilometern kämpfen sie mit 4190 Metern Höhenunterschied um den ersten Platz. Aus dem Wettbewerb entstand im Laufe der Zeit ein wahres Volksfest, das Gruppen aller Altersklassen ins Gadertal lockt.

Für alle Teilnehmer besteht bei der Anmeldung die Möglichkeit einen Aufschlag zu zahlen, der für einen guten Zweck gespendet wird. Im Jahr 2006 war beispielsweise die Schwester des Dalai Lama, Jetsun Pema, Schirmherrin der Veranstaltung, weshalb die gesammelten Spenden in jenem Jahr an ein tibetisches Flüchtlingsprojekt gingen.

Dolomiti Superbike

Teile der Dolomiten sind 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Genau hier, zwischen ihren Spitzen, findet das traditionelle und legendäre Mountainbike Rennen „Dolomiti Superbike“ statt. Es gilt als das teilnahmestärkste Mountainbike Rennen Europas.

Die Teilnehmer entscheiden sich entweder für die Streckendistanz von 119 Kilometern, mit einem Anstieg von 3.853 Höhenmetern, oder für eine Strecke von 59 Kilometern und 1.785 Höhenmetern. Die Herausforderung ist immer eine anspruchsvolle. Der Start und das Ziel bleiben dabei gleich: Niederdorf im Pustertal.

Das Preisgeld für den Erstplatzierten über 119 Kilometern beträgt satte 2.500 Euro, auf der 59 Kilometer langen Strecke freut sich der Sieger über 300 Euro.

 

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